Blair Witch im Test (Xbox One, PS4)

Blair Witch

Blair Witch im Test (Xbox One / PS4)

Blair Witch im Test: Purer Psycho-Horror im Wald! 

In diesem Psycho-Horror Spiel seid ihr auf der Suche nach dem kleinen Jungen namens Peter der in Burkittsville verschwunden ist. Ihr macht euch mit Ellis auf die Suche dem Jungen im dichten Wald zu suchen, dabei werdet ihr von Bullet deinen treuen Schäferhund begleitet. 

Ellis war ein damaliger Polizist und macht sich auf eigener Faust auf die Suche.

Anfangs ist das Spiel noch ziemlich ruhig ihr wandert bei Tageslicht durch den Wald und sucht Hinweise. 
Dabei kann euch Bullet helfen.

Blair WItch -Bullet
Achte auf Bullets Verhalten, er zeigt die wenn Gefahr in der Nähe ist!

Im Spiel bekommt ihr mittlerweile auch immer mehr Hinweise, dass ihr Psychische Problem habt und an Wahnvorstellungen leidet.

Nach gewisser Zeit kommt ihr zu einem Zeltplatz und findet einen Camcorder und eine Videokassette.
Durch das ansehen der Videokassette und an der richtigen stelle pausieren könnt ihr die Gegenwart ändert. Zum Beispiel wenn ein umgefallener Baum euch den Weg versperrt, so könnt ihr durch das anhalten an der richtigen Stelle dies ungeschehen machen und so die blockierte Stelle passieren.

 

Immer wieder findet ihr Bilder von entführten Kindern. Diese sind im ganzen Wald verstreut.

Mittlerweile ist es auch dunkel im Wald und ihr lauft mit eurer Taschenlampe durch den Wald.
Das Sichtfeld mit der Taschenlampe ist sehr gering. Bullet wird euch Zeichen geben, wenn ihr euch in Gefahr begibt durch Bellen oder Knurren. Daher ist es sehr wichtig die Körpersprache des Hundes zu erkennen. Es tauchen immer wieder Dämonen auf die ihr mit der Taschenlampe bändigen müsst. Hier ist es wichtig darauf zu achten in welche Richtung Bullet schaut und bellt.

Ihr müsst nun im Wald Hinweise finden und werdet quer durch den Wald gejagt.
Die Atmosphäre ist sehr beklemmend und gruselig. 

Hier fängt dann aber auch an, dass das Spiel etwas langweilig wird. Ihr werdet immer wieder von A nach B geschickt im dunklen Wald, müsst immer wieder Hinweise suchen und kleinere Rätsel lösen, die relativ einfach sind. 

Wenn ihr zum Ende des Spiels kommt betretet ihr das Haus des Killers. Und das hat es wirklich insich!
Von der einen Jumpscare in die nächste Jumpscare Szene. Z.B. ihr schaut geradeaus alles ist noch normal, dreht ihr euch kurz weg und wieder zurück und alles ist anders. Wände bewegen sich. Blut läuft die Wand herunter. Immer wieder Panikattacken die euch auf einmal an einem anderen Ort im Haus erscheinen lassen. Immer Wieder Dämonen. In diesem Level hat man keine 5 Sekunden seine Ruhe.

Wenn ihr dann heil aus dem Haus herauskommt seit ihr dann auch schon am Ende. Ihr findet den Mörder.
Hier endet dann auch das Spiel. 

Das Ende ist etwas abrupt. Man hat auch das Gefühl das kann doch nicht das Ende sein. Viele offene Fragen bleiben und man wundert sich auch was genau die Story des Spiels sein soll?

Fazit

Die Atmosphäre und die Psychospiele haben die Entwickler gut umgesetzt in Blair Witch. Die Idee mit Bullet deinen treuen Hund ist auch gut auch wenn nicht unbedingt Perfekt umgesetzt, hier ist noch Luft nach oben.
Auch sind die Laufpassagen von A nach B durch den dunklen Wald auf dauer nervig und langweilig. 
Auch die Rätsel hätten etwas schwieriger sein können, diese waren für mich etwas zu einfach.
Das Haus am Ende hat es insich! Hier kommt pure Angst zu Stande. Ich musste sogar ab und an Pause drücken, da ich so verängstigt war. Hier hatte man echt keine ruhige Minute. Dies ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Das Ende ist dann aber enttäuschend. Das Ende kommt mir persönlich inkomplett vor.

Alles in allem ist Blair Witch ein kurzer aber guter Horror Titel. Wer gerne Horror Spiele spielt und sich gerne erschrecken lässt, wird hier auf seine Kosten kommen. 

Blair Witch

25-30€
7.7

Grafik

8.2/10

Sound

8.9/10

Spielspaß

7.7/10

Spielzeit

7.5/10

Level-Design

6.0/10

Pro

  • sehr gute Horror Atmosphäre
  • kaum Ladezeiten
  • sehr gute Soundeffekte
  • gute engl. Sprachausgabe
  • sehr großer Gruselfaktor (das Haus)

Contra

  • FPS nicht immer stabil
  • teils langweilige von A nach B Passagen
  • keine dt. Synchronisation der Sprachausgabe
  • unbefriedigendes Ende

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